Zur Startseite

 Startseite |   Seitenübersicht |   Kontakt |  Impressum

Klinische Sozialarbeit

In der Ubbo- Emmius- Klinik Norden sind fünf Dipl. SozialarbeiterInnen/-pädagogIn beschäftigt, die auf der Basis der psychosozialen Beratung, der Intervention, der Prävention und der Rehabilitation arbeiten, mit dem Ziel, die Gesundheit unserer Patientinnen/Patienten wiederherzustellen, zu bessern oder zu erhalten.

Jede/r SozialarbeiterIn/-pädagogIn ist auf einer eigenen Station eingesetzt, um so auch eine engmaschige Bezugsarbeit mit dem/r Patienten/Patientin und den/r Therapeuten/Therapeutin zu gewährleisten.

Renate Neemann
Tagesklinik (teilstationär)

Ute Fischbach
Station 3 (Entgiftungsstation und Sozialdienst in der Somatik)

Karl-Heinz Heubaum
Station 2 + 2P (Allgemeinpsychiatrische psychotherapeutische Station)

Torsten Christians
Station 1 (geschlossene und halboffene allgemeinpsychiatrische Station und Sozialdienst in der Somatik)

Meinhard Kruse-Swieter
Station 4 (Allgemeinpsychiatrische Station)

Die Dipl. SozialarbeiterInnen/-pädagogInnen arbeiten mit den Patienten/Patientinnen auf der Basis der lebenspraktischen und persönlichen Basis in Form von Beratung, Information und Organisation. Sie arbeiten institutionsübergreifend bis in den Alltag des/r Patienten/Patientin hinein und fungieren als Schnittstelle zwischen Krankenhaus und häuslicher Umgebung. Die Einbeziehung der Angehörigen und dem weiteren sozialen Umfeld können hierbei von Notwendigkeit sein, um die optimale Versorgung des/r Patienten/Patientin zu gewährleisten.

Die Dipl. SozialarbeiterInnen/-pädagogInnen arbeiten hierbei mit den Methoden des Case-Managements, Methoden der systemischen Gesprächsführung, der systemischen Familienberatung, der lösungsorientierten Kurzzeitberatung und der Aufklärung über die rechtliche Situation des Patienten.

Motivationsarbeit als Anreiz für ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben ist Schwerpunkt der Sozialarbeit auf der Entgiftungsstation. Vorrangig wird mit den Patienten/Patientinnen das Problembewusstsein für die sozialen Folgen der Suchterkrankung erarbeitet, um dann Lösungsstrategien zu entwickeln.

Sozialarbeit und sozialtherapeutische Arbeit in der psychiatrischen Abteilung

Die Zusammenarbeit zwischen der/den Dipl. SozialarbeiterInnen-pädagogInnen und dem/der Patienten/Patientin beginnt mit der Erstellung eines Behandlungs-und Hilfeplanes innerhalb der Zusammenarbeit mit dem therapeutischen Team.

Als Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten kommen folgende Bereiche in Betracht:

  • Beratung bei Problemen der sozialen Sicherstellung der Lebensgrundlage, wie zum Beispiel
    • Arbeitslosengeld I und II, Grundsicherung, Sozialgeld
    • Krankengeld
    • Krankenversicherung
    • Rentenangelegenheiten
    • Einleitung von Reha-Maßnahmen und AHB
    • Beantragung von Pflegestufen und Pflegegeldern
    • Einleitung von juristischen Betreuungen
    • Eingliederungshilfe nach SGB XII
    • etc.
  • Hilfe bei Vermögensangelegenheiten und Schuldnerberatung
  • Beratung der Angehörigen und Leitung der Angehörigen-Gesprächsgruppe
  • Kontaktaufnahme und Begleitung zu allen beteiligten Stellen, Personen, Angehörigen, Ämtern, Arbeitgebern und Behörden, wie z. B. das Jugendamt oder das Vormundschaftsgericht, mit dem Ziel, gemeinsam die Problemlösungen zu erarbeiten. Vermittlung zu Fachdiensten, wie Sucht- und Drogenberatungsstellen. Vermittlung in Selbsthilfegruppen für suchtkranke Menschen und deren Angehörige.
  • Hilfe und Unterstützung bei der Suche nach einem Seniorenheim oder Pflegeheim
  • Sozialtherapeutische Einzelfallhilfe: Intensiv begleitete Entlassungsvorbereitung in ein sicheres soziales Umfeld und/oder in die berufliche Rehabilitation.

Bedingt durch Krankheit oder Behinderung kann die Lebensqualität in körperlicher, psychischer, beruflicher oder finanzieller Hinsicht eingeschränkt werden. Bei Problemen oder Schwierigkeiten, die im Zusammenhang mit Krankheit oder Klinikaufenthalt stehen, können im Rahmen der psychosozialen Rehabilitation weitergehende Hilfen entwickelt und erarbeitet werden. In diesem Bereich arbeiten die Dipl. SozialarbeiterInnen/-pädagogInnen mit Vertretern aus ambulanten Einrichtungen, wie z. B. ambulante psychosoziale Betreuung, Tagesstätten, Werkstätten für Behinderte, Berufsbegleitender Dienst, Betreutes Wohnen, Kontakt-, Begegnungs- und Beratungsstellen und dem Sozialpsychiatrischen Dienst innerhalb des Sozialpsychiatrischen Verbundes des LK Aurich eng zusammen.

Hierfür besteht bereits von der Klinik aus die Möglichkeit der Vernetzung aller beteiligten Berufsgruppen und der Erstellung des Hilfeplanes, um eine möglichst nahtlose Überleitung zu gewährleisten.

  • Mitarbeit in den verschiedenen Fachgremien des Sozialpsychiatrischen Verbundes des LK Aurich, wie Fachbeirat und Arbeitsgruppen.

Kontakt:
E-Mail: n-sozialarbeit@u-e-k.de

 
   
© C-CONSULTING MEDIA GMBH