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Schmerztherapie

Es werden zwei Schmerzambulanzen vorgehalten. Die Auricher Schmerzambulanz wird von dem Oberarzt Friedrich Pabst geleitet, die Norder Schmerzambulanz von der Oberärztin Ute Duncan.

Die Behandlung von Schmerzen war von Anfang an ein Hauptanliegen der Anästhesie und hat sich seit langem zu einem eigenen Teilgebiet entwickelt. Neben der Behandlung von akuten Schmerzen durch unseren Akutschmerzdienst nach der Operation mit speziellen Verfahren (Periduralanästhesie, patientenkontrollierte Analgesie über Pumpe) bieten wir in beiden Kliniken auch die ambulante und seit Anfang 2013 auch die stationär multimordale Behandlung für Patienten mit chronischen Schmerzzuständen an. Bei diesen Patienten haben die Schmerzen ihre eigentliche Warnfunktion verloren und sind selbst zur Krankheit geworden. Hierzu zählen vor allem:

Rückenschmerzpatienten, Kopfschmerzpatienten, Patienten mit sympathisch unterhaltenen Schmerzen (M. Sudeck, Komplexe Regionale Schmerzsyndrome), Tumorpatienten , Patienten mit Trigeminusneuralgien und anderen Schmerzen im Trigeminusbereich, AVK-Patienten mit Ischämieschmerzen, Phantom- und Stumpfschmerzen nach Amputationen, Patienten mit Schmerzen bei Spastik, Patienten mit zentralen neuropathischen Schmerzen (Nervenverletzungen, Nervenerkrankungen), Postzosterneuralgien (Gürtelrosen).

Nach Überweisung durch den Hausarzt wird bei einem ersten Kontakt mit der Schmerzambulanz ein Schmerzfragebogen ausgehändigt und das weitere Vorgehen abgestimmt. Zum Teil gibt es Wartezeiten von mehreren Monaten. Nach der Erstuntersuchung wird gegebenenfalls eine weiterführende Diagnostik eingeleitet und mit dem Patienten gemeinsam ein Behandlungsplan erstellt. Dies kann bedeuten:

  • Diagnostisch-therapeutische Regionalanästhesieverfahren
  • Medikamentöse Schmerztherapie mit Schmerzmitteln unterschiedlicher Stärke und unterschiedlichem Ansatzpunkt sowie schmerzmodulierenden Medikamenten
  • Gegenirritationsverfahren wie TENS oder auch Akupunktur
  • Einleitung von geeigneter, begleitender Krankengymnastik
  • Abklärung somato-psychischer und psychosomatischer Krankheitsfaktoren und eventuelle Einleitung einer begleitenden Psychotherapie
  • Einleitung einer invasiven Schmerztherapie (spinale Schmerzmittelgabe)

Im Einzelnen kommen zur Anwendung

  • Schmerzfragebögen und Schmerztagebücher
  • Medikamentöse Therapie, Stufenplan der WHO, adjuvante Medikation, Opiattherapie
  • Epidural- und Spinalkatheter mit und ohne Port, ggf. mit externer Pumpe
  • Sympathikusblockaden cervical, thorakal und lumbal
  • Sympathikusneurolysen lumbal und Neurolysen des Plexus coeliacus (Nervenzerstörung mittels Alkohol oder Phenol)
  • GLOA, auch als Stellatum-GLOA
  • Intravenöse Regionalanästhesien
  • Plexusanästhesien
  • Anästhesien der Facettgelenke der Wirbelsäule
  • Einbindung von Psychologen, Psychiatern, Strahlentherapeuten, Orthopäden, Krankengymnasten, Ergotherapeuten und deren Verfahren in ein Gesamtkonzept

Die breite und fundierte Behandlung der Schmerzpatienten mit den schmerztherapeutischen Methoden des Fachgebietes Anästhesiologie ist abgesichert dadurch, dass in beiden Kliniken mehrere Ärzte die Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerztherapie" besitzen.

Unterstützt werden sie dabei von speziell ausgebildeten Pflegefachkräften, den algesiologischen Fachassistenten.
 
Kontakt
UEK Aurich: Jörg Grendel
Telefon: 04941 94-4778
UEK Norden: Nils Matzeit und Rixte Christians
Telefon: 04931 181-8000

Kontakt Schmerztherapie

Klinik Aurich
Telefon 04941 94-4701

Klinik Norden
Telefon 04931 181-361 oder 6361

 
   
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