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Kontakt

Chefärztin
Dr. med. Christine Dessart
Fachärztin Innere Medizin und Geriatrie
Telefon Sekretariat: 04941 94-2221
E-Mail:   sek.geriatrie@u-e-k.de 

Funktionsoberarzt
Holger Lindzus

Sekretariat
Annika Wirdemann
Telefon: 04941 94-2221
Telefax: 04941 94-2299

Logopädie:
Silvia Kuper
Telefon: 04941 94-2207

Therapeuten: 
Telefon: 04941 94-2210 

Sozialdienst:
Daniela Dombrowski
Telefon: 04941 94-2212    

Psychologie:
Matthias Paul
Telefon:04941 94-2207

Ein Teil des pflegerischen Teams

Station:
Telefon: 04941 94-2200
Telefax: 04941 94-2299

Akutgeriatrie

Unsere akutgeriatrische Abteilung ist im Jahr 2012 unter der Leitung von Dr. Christine Dessart eröffnet worden. Geriatrie heiß übersetzt Altersmedizin, sie ist spezialisiert auf die Besonderheiten des älteren Patienten. Unter einem ganzheitlichen Ansatz erfolgt aus verschiedenen Blickwinkeln eine  besondere Diagnostik und  Therapie. Es wird ein geriatrisches Assessment (Beurteilung) durchgeführt, und daraus ein individueller Behandlungsplan erstellt. Dafür steht ein Team aus Ärzten, Pflegekräften, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden,  Psychologen und Sozialarbeitern zur Verfügung. Im Mittelpunkt steht das (Wieder-) Erlangen und Erhalten der Selbständigkeit im Alltag. Es erfolgt eine Behandlung einer akuten Erkrankung und gleichzeitig  eine Frühmobilisation unter Berücksichtigung vorhandener Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie aktuellen  gesundheitlichen Einschränkungen. Bei einem älteren Patienten bewirkt ein Tag im Bett zu liegen einen Rückschritt von drei Tagen.

Um die Selbständigkeit in den Alltagsaktivitäten wieder zu gewinnen und zu erhalten erfolgt eine 24-Stunden-Therapie. Durch die gemeinsamen Bemühungen des Teams werden alltägliche  Bewegungsabläufe und Fähigkeiten unterstützt und wieder erlernt.  Das in den Therapien Erlernte wird in der Pflege, die eine aktivierende und rehabilitative Pflege ist, weitergeführt. Konkret bedeutet das:  Morgens wird der Patient motiviert und zum selbständigen Waschen und Anziehen angeleitet. Das Frühstück wird an einem Tisch sitzend eingenommen. Wenn  erforderlich, erfolgt ein Frühstückstraining. In den Therapien wird das sichere Laufen und Treppensteigen geübt. Auch das Sitzen im Stuhl dient der Mobilisation. Bei Bedarf werden weitere Therapiemöglichkeiten angewandt. Der Patient sollte dafür seine gewohnte Alltagskleidung tragen. Es gibt eine feste Tagesstruktur mit Visiten- und Therapiezeiten. Am Nachmittag bleibt Zeit zu einem Mittagsschlaf.

Der Sozialdienst schätzt im Behandlungsverlauf anhand der Befunde die weitere Versorgung nach der Entlassung ein. Er bespricht die möglichen Maßnahmen mit dem Patienten und den Angehörigen. Er hilft einzuschätzen, ob eine Pflege zu Hause, und wenn ja, mit welcher Unterstützung, realistisch ist. Er hilft bei Fragen und Beantragungen von Leistungen der Kranken- und  Pflegekasse,  bei Betreuungsverfahren durch einen gesetzlichen Betreuer, bei der Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Gemeinsam mit der Ergotherapie werden benötigte Hilfsmittel verordnet.

Aufnahmeformular

Was sollte der Patient mitbringen

  • Bequeme Alltagskleidung, feste Schuhe
  • Kulturtasche mit Pflegemittel
  • Frische Wäsche zum Wechseln
  • Brille und ggfs. Zahnersatz
  • Hörgeräte und Batterien
  • Vorhandene Hilfsmittel 
  • (z. B. Rollator, Rollstuhl, Heimbeatmungsgerät) 
  • Ggfs. eigene Musik und persönliche Bilder
  • Unterlagen: Vollmacht, gesetzliche Betreuung, Patientenverfügung
 
   
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