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Multimodale Schmerztherapie

Seit Februar 2013 gibt es in Norden die Station für Multimodale Schmerztherapie. Behandelt werden chronische und chronisch wiederkehrende Schmerzen des Stütz- und Bewegungsapparates. Schmerz kann zum beherrschenden Lebensmittelpunkt mutieren. 

Viele ziehen sich zurück, fühlen sich hiflos und unverstanden oder entwickeln Depressionen. Häufig kommt dann hinzu, dass bereits durchgeführte Behandlungen nicht wirklich zum Erfolg führten. Hier setzt die Multimodale Schmerztherapie an.

Alle Therapeuten arbeiten nach einem gemeinsamen Konzept. Es wird der Körper, der Geist (Gedanken) und das Verhalten entsprechend dem Krankheitsbild trainiert. Übungen zur körperlichen Wiederherstellung werden kombiniert mit psychologischen Maßnahmen. Patienten werden dadurch lernen, trotz und wegen der Schmerzen, selbstbestimmt zu handeln. Das Verständnis für die eigene Erkrankung, Entspannung durch Selbstberuhigung und Überwindung  bzw. Vermeidung der Angst in Bezug auf den bestimmenden Schmerz ist ein wesentlicher Bestandteil der Multimodalen Schmerztherapie.

Im Behandlungsteam findet ein fortlaufender Austausch statt, so dass Therapiefortschritte aber auch Schwierigkeiten in der Behandlung  schnell erkannt und Verfahren  angepasst werden können. 

Kontakt:

Nils Matzeit
Schmerzstation
Telefon: 04931 181-8000
Telefax: 04931 181-8099

Wir bieten Ihnen: 

Ein kompetentes Team bestehend aus der so genannten „Pain Nurse“, Psychologie, Ergo-, Physio- sowie dem Schmerztherapeuten. Der hauptverantwortliche Pfleger ( Pain Nurse ) ist Herr Matzeit. Dieser ist Dreh- und Angelpunkt im interdisziplinären Team und jederzeit ein vertrauensvoller Ansprechpartner.  

Die psychologische Behandlung durch Lena Seidel ist ein wichtiger Baustein der Therapie. Das Ziel ist es, den Schmerz und die seelische Verarbeitung nachvollziehbar in Zusammenhang zu bringen. Erst durch das Verstehen dieses Zusammenhangs kann die Schmerzbewältigung stattfinden. Die Verhaltensweisen, die den Schmerz verstärken oder aufrecht erhalten, werden analysiert. Ängste und Depressionen, die sich eventuell durch den Schmerz entwickelt haben, therapiert. Die psychologische Arbeit findet sowohl in Gruppen als auch in Form von Einzelgesprächen in regelmäßigen Abständen statt.  

Der Physiotherapeut Erwin Freerks bietet eine Vielzahl von Angeboten, wie Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining. Wir stellen ein an die individuellen Bedürfnisse angepasstes Therapieprogramm zusammen. Ergänzend kommen Entspannungsverfahren wie Progressive

Muskelrelaxation nach Jakobsen oder Phantasiereisen, sowie lockernde Massagen und Wärmeanwendungen hinzu. Die täglichen Übungen finden zumeist in Gruppen statt aber auch Einzelanwendungen sind möglich.

Die Abteilung Ergotherapie, vertreten durch Heinz-Herbert Grüneweg und Frau Feldkämper unterstützen bei der Wiederherstellung, Verbesserung und Kompensation der Bewegungsabläufe, der Wahrnehmung und Konzentration. Ziel der Behandlung ist die größtmögliche Selbstständigkeit im Alltag durch Hemmung und Abbau krankhafter Bewegungsmuster und Erlernen und üben normaler Bewegungen. 

In die ärztliche Kompetenz fallen die medizinischen Aufgaben wie Beurteilung und Kontrolle der Erkrankung, Befundinterpretation und Medikation. Dr. Ralph-Dieter Bredtmann und Dr. Friedrich Pabst sind als Schmerztherapeuten verantwortlich. Sie fördern das Krankheitsverständnis beim Betroffenen. Durch Erstellung des Arztbriefes sorgen die Ärzte dafür, dass auch nach Beendigung der Multimodalen Schmerztherapie das Behandlungskonzept weiter fortgeführt wird.

 

 
   
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