Zur Startseite

 Startseite |   Seitenübersicht |   Kontakt |  Impressum

Das passiert während der Operation

Die Ankunft
Unmittelbar nach Ihrer Ankunft begleiten Klinikmitarbeiter Sie auf Ihre Station. Sollten noch letzte Untersuchungen ausstehen, werden diese nun durchgeführt. Außerdem klärt Sie Ihr Anästhesist ausführlich über mögliche Risiken und die verschiedenen Methoden der Narkose auf. 

 

So läuft eine Operation ab
Die Implantation eines künstlichen Schultergelenks wird üblicherweise in einer bequemen, halbsitzenden Position durchgeführt, ähnlich wie in einem Liegestuhl. Zunächst wird das Schultergelenk mit einem ca. 15–20 cm langen Hautschnitt an der Vorderseite der Schulter freigelegt. Im Anschluss werden alle arthrotischen Gelenkflächen, Reste von Sehnen- und Schleimbeutelgewebe und die gereizte Gelenkschleimhaut entfernt. Dann werden mit speziellen Instrumenten die zerstörten Knorpel- und Knochenflächen präzise für die Implantation des neuen Schultergelenks vorbereitet. 

 

Anhand des Zustandes der Knochen entscheidet Ihr Operateur nun, ob nur der Oberarmkopf oder auch die Gelenkpfanne ersetzt werden müssen. Mithilfe eines Probeimplantats wird der korrekte Sitz, die Größe, die Stabilität und das Bewegungsausmaß der Schulter überprüft. Erst dann werden die eigentlichen Implantate eingesetzt. 

 

Bei einer konventionellen Schultertotalendoprothese wird zuerst die künstliche Gelenkpfanne eingesetzt. Dies ist normalerweise ein Kunststoffimplantat aus Polyethylen, das auf der Rückseite mit speziellen Zapfen und im Knochen mit Zement verankert wird. Anschließend wird der neue Metalloberarmkopf mit einem Schaft im Oberarmknochen fixiert. Dieser Metallkopf gleitet nahezu reibungs- und schmerzlos in der Kunststoffpfanne. 

 

Sollte sich Ihr Arzt lediglich für einen Oberflächenersatz entschieden haben, wird der Oberarmkopf nicht vollständig entfernt, sondern so bearbeitet, dass der Knochen weitgehend erhalten bleibt. Auf dieser abgetragenen Oberfläche des Oberamkopfes wird dann eine Metallkappe mit Zement stabil fixiert. 

 

Bei der inversen (umgekehrten) Schulter-Endoprothese muss zunächst ein Metallschild mit der Pfanne verschraubt werden. An diesem Metallschild wird dann der Metallkopf befestigt, über den eine spezielle Kunststoffschale gleitet. Diese wird mit einem Metallschaft im Oberarm fest verankert. Abschließend erfolgt eine präzise Funktionsprüfung, die zum Operationsbeginn abgetrennten Sehnen werden wieder am Knochen befestigt, und das Gelenk stabil verschlossen. 

 

Um die Bildung größerer Blutergüsse zu verhindern, wird eventuell auftretendes Wundsekret mit zwei so genannten Drainageschläuchen abgeleitet. Diese Drainagen werden nach spätestens drei Tagen entfernt, die Operationswunde aber weiterhin regelmäßig von Ihrem Arzt kontrolliert. Nach etwa zwei Wochen werden die Hautfäden oder Hautklammern entfernt und Sie können wieder ohne Abdeckung der Wunde duschen und baden. 

 

Welche Risiken sind mit einer Schulter-Operation verbunden?
Grundsätzlich bestehen bei jeder Operation dieser ArtRestrisiken wie Blutergüsse, Nachblutungen, Infektionen, Thrombosenoder Embolien, über die Sie ihr Arzt ausführlich informieren wird. Beider Implantation einer Schulter-Endoprothese kommt es jedoch nur seltenzu Komplikationen. 

 
   
© C-CONSULTING MEDIA GMBH