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Fragen und Antworten zur Arthroskopie

Wann wird zu diesem Eingriff geraten?
Die reine Diagnostik oder der gezielte minimal-invasive Eingriff können Gründe für eine Arthroskopie sein. 

Im Bereich des Knies: 

  • Bei Verletzungen von Kniegelenksknorpel, Bändern und Menisken, bei einem unklaren, blutigen Gelenkerguss, bei unklaren Beschwerden z. B. nach einem Unfall 
  • Zur Entnahme einer Gewebeprobe aus der Gelenkhaut (Synovialbiopsie) bei verschiedenen rheumatischen Erkrankungen
  • Zur OP-Planung z.B. bei Kreuzbandrissen oder zur Kontrolluntersuchung nach Operationen kann eine Kniegelenksspiegelung angezeigt sein 

Im Bereich des Schultergelenks: 

  • Beim Engpasssyndrom der Schulter (Impingement-Syndrom)
  • Bei Verdacht auf Risse oder Kalkablagerungen im Bereich des sehnigen Anteils der Rotatorenmanschette
  • Bei Knorpelschäden oder zur Entfernung freier Gelenkkörper
  • Bei einer chronischen Instabilität der Schulter, einer Gelenkentzündung (Arthritis), Schultersteife 
  • Bei chronischen Schulterschmerzen 
  • Was muss ich vor einer Arthroskopie beachten? 

Wenn bei Ihnen der Eingriff unter Vollnarkose durchgeführt werden soll, müssen Sie nüchtern sein. Sie dürfen mindestens 6 Stunden vor Narkosebeginn nichts essen und nicht rauchen. Bis zu 2 Stunden vorher dürfen Sie noch etwas stilles Mineralwasser oder Tee zu sich nehmen. Sollten Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, sprechen Sie unbedingt rechtzeitig vorher mit Ihrem Arzt darüber.  

Was muss ich nach einer Arthroskopie beachten?
Nach dem Eingriff bleiben Sie noch für einige Zeit, bis Sie wieder in der Lage sind aufzustehen, unter Beobachtung. Insbesondere nach einer Vollnarkose dürfen Sie nicht selbst Auto fahren. Sorgen Sie rechtzeitig für eine Begleitung, die Sie sicher nach Hause bringt oder nehmen Sie ein Taxi.

Nach der Kniearthroskopie:
In der Regel können Sie mit Hilfe von Unterarmstützen bereits am gleichen Tag der Kniespiegelung eigenständig gehen. Abhängig von Schmerz und durchgeführter Operation ist eventuell eine volle Belastung des Beins möglich. Um eine schnelle Genesung zu erzielen, wird meist ab dem ersten Tag nach dem Eingriff Krankengymnastik empfohlen. Gegen Schmerzen und Schwellungen kann Ihnen der Arzt Medikamente verschreiben. Richtig dosierte Kältebehandlung kann ebenfalls Schmerzlinderung bringen.

Nach der Schulterarthroskopie:
Eine Ruhigstellung des Arms ist meist nicht erforderlich. Bei Bedarf kann eventuell für wenige Tage eine Armschlinge getragen werden. Nach dem Eingriff sollte zügig mit krankengymnastischen Übungen begonnen werden. Generell hängt die Nachbehandlung jedoch von der Art der durchgeführten Operation ab. Ihr operierender Arzt wird Sie diesbezüglich aufklären.  

Wann muss ich nach einem Eingriff zum nächsten Arzttermin?
Ihr behandelnder Arzt wird Ihnen mitteilen, wann Sie zur nächsten Kontrolluntersuchung kommen sollen. Dieser Termin ist wichtig für Sie und sollte unbedingt eingehalten werden.

Sollten Sie zu Hause Schwellungen, Schmerzen oder Fieber bekommen, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt. Auch wenn Sie über den Heilungsablauf unsicher sind, stehen wir Ihnen zur Verfügung. Zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen – gerne auch telefonisch.

Welche Komplikationen können bei der Arthroskopie auftreten?
Grundsätzlich kann man sagen, dass eine Gelenkspiegelung zu den risikoarmen Eingriffen gehört. In unserer Klinik werden jährlich über 600 Arthroskopien durchgeführt. Aber, wie bei jeder Operation, können Komplikationen nie hundertprozentig ausgeschlossen werden. Es kann in seltenen Fällen zu Knorpelverletzungen, Blutungen, Infektionen, Gefäß- und Nervenverletzungen oder zu einer Thrombose kommen. 

Gibt es alternative Untersuchugsmethoden zur Arthroskopie?
Die Kernspintomographie (MRT, Magnet-Resonanz-Tomographie) kann gegebenenfalls eine Alternative zum arthroskopischen Eingriff darstellen. Im Gegensatz zur Arthroskopie ist es ein sehr schonendes Verfahren, bei dem allerdings keine minimal-invasiven Eingriffe vorgenommen werden können. 

 
   
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